Gruften und geheime Zeichen von Kreuzberg
Das menschliche Leben hat zu allen Zeiten und in allen Epochen eine Konstante – den Tod. Aber auch das trennt uns nicht von den Toten, denn die Toten haben uns die Zeichen hinterlassen. Diese Zeichen sind religiöse Symbole, die uns helfen, in das Bewusstsein der Verstorbenen einzudringen und herauszufinden, wie diese Menschen früher gelebt haben und ob sie jetzt in uns leben.
Wir werden zwischen den elegant dekorierten, mit Efeu bewachsenen und durch Kriege und Vandalismus beschädigten Krypten spazieren gehen und nach okkulten Zeichen suchen, die uns mit der Essenz Berlins aus verschiedenen Epochen verbinden. Wir werden den echten Kreuzberg sehen!
Preis – 24,99€
Dauer – 2,5 Stunden
- Lernen Sie okkulte und freimaurerische Symbole zu erkennen
- Schlendern Sie durch die grünen Anlagen inmitten der makellosen Ästhetik vergangener Epochen
- Finden Sie heraus, wo Kreuzberg seinen eigenen ägyptischen tempel hat und warum jemand Berlin mit Ägypten assoziiert
- Erleben Sie Kreuzberg hautnah abseits der Touristenrouten
- Erfahren Sie mehr über das massenhafte Verschwinden von Gräbern
- Zusätzlich zum Programm als Bonus ein Ausflug in die Berlins größte Moschee
– Tragen Sie bequeme Schuhe, in denen Sie 2,5 Stunden lang sicher laufen können
– Tragen Sie bei sonnigem Wetter einen Hut
Treffpunkt
Am Ausgang des U-Bahnhofs Südstern
Auf der Bank unter den Bäumen
Der Alte Luisenstädtische Friedhof, auch bekannt als der Alte Luisenstädtische Kirchhof, ist eine historische Begräbnisstätte in Berlin-Kreuzberg. Dieser Friedhof ist nicht nur ein Ort der Ruhe und des Gedenkens, sondern auch ein bedeutendes Zeugnis der Berliner Geschichte.
Die Geschichte des Alten Luisenstädtischen Friedhofs reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Er wurde im Jahr 1810 eröffnet und ist benannt nach Königin Luise von Preußen, der Gattin von König Friedrich Wilhelm III. Der Friedhof erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1,6 Hektar und diente ursprünglich als Begräbnisstätte für die Bewohner der damals unabhängigen Stadt Luisenstadt, die später Teil von Berlin wurde.
Was den Alten Luisenstädtischen Friedhof besonders auszeichnet, ist seine beeindruckende Sammlung historischer Grabmäler und Denkmäler. Viele prominente Persönlichkeiten aus Berliner Geschichte und Kultur wurden hier beigesetzt, darunter Schriftsteller, Wissenschaftler, Politiker und Künstler. Einige der Grabstätten sind aufgrund ihrer kunstvollen Gestaltung und historischen Bedeutung besonders hervorzuheben.
Ein bemerkenswertes Denkmal auf dem Friedhof ist das Grab des Dichters Heinrich von Kleist und seiner Freundin Henriette Vogel, die beide 1811 in einem Suizidpakt gestorben sind. Ihr Grab zieht zahlreiche Literaturinteressierte an und ist ein Ort des Gedenkens an diesen bedeutenden deutschen Schriftsteller.
Der Alte Luisenstädtische Friedhof hat im Laufe der Zeit verschiedene Erweiterungen und Restaurierungen erfahren, um seine Erhaltung zu sichern. Trotzdem strahlt er nach wie vor eine ganz besondere Atmosphäre aus, die von Stille und Ehrfurcht erfüllt ist.